· 

Wie du deine Sensibilität zur Stärke machst

Wie du deine Sensibilität zur Stärke machst

Das Thema Sensibilität ist etwas, was mich selbst sehr berührt und genau deswegen finde ich es so wichtig, dieses mit dir zu teilen. Es geht um das Thema Sensibilität, wie du mit Deiner Sensibilität besser umgehen und diese als Stärke einsetzen kannst.  Immer wieder  sehe ich so viele Menschen in meinem Umfeld, die mit ihrer Hypersensibilität (HSP) überhaupt nicht umgehen können. Das kann daran liegen, weil sie nicht das richtige Umfeld haben und sie immer noch die verkehrten Glaubenssätze gegenüber ihrer Sensibilität haben. Doch irgendwann mündet dieses Verhalten darin, dass sie vollkommen unglücklich sind, dass sie sich von anderen Menschen abkapseln, dass sie das Gefühl haben, dass sie falsch sind, dass sie nicht gut genug sind.

Zu verstehen, was Sensibilität eigentlich bedeutet, dass Sensibilität eigentlich der Normalzustand ist, ist das heutige Thema. Sensibilität bedeutet, dass du eine andere Wahrnehmung hast, als der Rest der Gesellschaft. Aber nur, weil du sensibel bist, bedeutet es nicht, dass du schlecht bist, dass du nicht gut genug bist oder dass du irgendwas nicht verdient hast. Vielleicht denkst du, dass du mit deiner HSP nicht klarkommst und dein Leben lang damit kämpfen musst. Aber du musst nicht gegen deine Sensibilität ankämpfen. Du musst sie nur effektiv nutzen, und das ist das, was wir selten vorgelegt und beigebracht bekommen.

 

 

Sensibilität - Fluch oder Segen?

Die Frage ist, wer dir überhaupt erzählt hat, dass deine Sensibilität und deine feinfühlige Seite falsch wäre. Egal, ob es jemand in der Schule war oder ob das dein Partner zu dir gesagt hat. "Du bist so sensibel und feinfühlig". Wie oft habe ich das bereits in meinem Umfeld gehört. "Sonja, du bist zu sensibel". Wie oft habe ich mich dafür fertig gemacht, mich dafür verurteilt und mich immer mehr von anderen abgeschnitten. Je öfter ich das gehört habe, dass ich zu sensibel bin, desto mehr habe ich es mir zu Herzen genommen und Abstand von meinen Mitmenschen gehalten. Ich hatte einfach das Gefühl, dass ich nicht richtig bin, dass ich eigentlich überhaupt nichts auf dieser Erde verloren habe. Vielleicht kannst du dich ja damit identifizieren und kennst dieses Gefühl.

 

Sensibilität ist eigentlich ein normaler Zustand. Nur bekommen wir diesen Gedanken im Laufe der Jahre abtrainiert - insbesondere dann, wenn es um das Thema Sozialisierung geht. Wir vergessen über die Zeit hinweg, unsere Antennen zu nutzen, um in diesem System zu funktionieren. Ich möchte dies nicht verteufeln, denn dieses System so wie es jetzt ist, ist mit Sicherheit ein Beitrag für unsere Gesellschaft und hat uns dorthin gebracht, wo wir heute sind. Aber was über die Jahre hinweg verloren ging, ist die Individualität.

Du kamst als Mensch, als sensibles Wesen, als Baby auf die Erde. Dieses Baby weiß intuitiv, wann es Hunger hat. Es fängt ganz intuitiv an zu schreien und niemand muss ihm das beibringen. Irgendwann kommt aber der Zeitpunkt, wo wir uns durch äußere Einflüsse, sei es der Kindergarten oder die Eltern, die uns gewisse Dinge vorleben, anpassen. Mit dieser Anpassung fangen wir immer mehr an, uns von uns selbst zu entfremden und auf andere Leute zu hören. Wir sind nicht mehr mit unserem Körper verbunden, achten nicht mehr auf unser Bauchgefühl oder unsere Intuition, sondern passen uns unserem Umfeld an.  

Hierbei kommt es ganz stark auf dein Umfeld an. Wer hat dich besonders geprägt? Bist du bei Oma und Opa aufgewachsen? Vielleicht ja hattest du Patentante, die dich sehr geprägt hat. Vor allem die Leute, denen du im Alter von 0-8 begegnet bist, haben dich stark geprägt haben und von diesen übernimmst du sehr viel. In dem Moment, wo du natürlich unbewusste Muster übernimmst, kannst du weder deine eigene "Identität" behalten, noch deine Sensibilität aufrechterhalten. 

Bald erreichen wir ein jugendliches Alter, werden erwachsen und wählen einen Beruf oder studieren. Nur leider begeben wir uns auf Irrwege. Wir versuchen, eine bestimmte Richtung zu gehen, weil uns jemand erzählt hat, dass das gut für uns wäre - und vielleicht haben wir das auch geglaubt. Aber irgendwann kommt der Punkt, wo wir uns denken: "Das kann doch nicht alles gewesen sein. Das erfüllt mich nicht." Vielleicht hat dein Körper bis dahin bereits mit einer gewissen Krankheit reagiert. Das ist für mich immer ein Zeichen, dass wir unsere eigene Sensibilität unterdrücken. 

Sensibilität ist keine Krankheit. Sensibilität ist dein natürlicher Zustand. Es gibt großartige Tools und verschiedene Therapieformen, wie du lernst, deine Sensibilität wieder für dich zu nutzen. 

 

Ein Großteil unserer Gesellschaft hat wenig Interesse daran, dass du sensibel und feinfühlig bist. Im Grunde genommen bedeutet dies, dass du die Wahrheit erkennst. Es bedeutet, dass du viele Manipulationen erkennen würdest und viele Systeme dadurch zusammenbrechen. Würden alle Menschen wieder sensibel werden, dann würde das ganze System nicht mehr funktionieren. Das ist genau das, was ich schon zu Beginn erwähnt hatte: Es hat bestimmt einen Vorteil, dass wir uns von unserem natürlichen Sein und von unserer HSP in gewisser Art und Weise entfernt haben. 

 

Was ist Sensibilität überhaupt und wie soll ich mit ihr umgehen?

Je mehr ich mich mit Spiritualität auseinandergesetzt habe, je mehr ich meditiert und mich mit Persönlichkeitsentwicklung beschäftigt habe, desto mehr hatte ich das Gefühl, dass meine Toleranzgrenze gegenüber Menschen, die nicht auf meiner “Wellenlänge” sind, gesunken ist. Das Ziel sollte aber nie die Abgrenzung sein, denn wir Menschen sind einfach von Natur aus Herdentiere. Für uns ist Interaktion ein wichtiges Tool, nur leider machen viele Menschen den Fehler, dass sie sich viel zu viel abkapseln.

Es ist wichtig, sich zurückzuziehen. Aber wenn dieser Rückzug zu lang ist, und du das Gefühl hast, du erträgst nichts mehr, dann solltest du unbedingt die Balance finden. Finde in die Balance zwischen deinen Interaktionen und lerne, mit deiner Sensibilität umzugehen.

Jedoch darfst du dann in den Rückzug gehen, wenn du dich von bestimmten Energien trennen musst. Ich glaube, dass es im Laufe unseres Erwachens und während unserer spirituellen Reise eine Phase gibt, in der dieser Rückzug wichtig ist. Aber danach sollte ein Prozess der Herzöffnung kommen.

Das war damals bei mir so, als ich meine sozialen Kontakte vernachlässigt habe. Ich nicht mehr zurechtgekommen und dachte “oh Gott, ich werde immer sensibler. Ich spüre immer mehr diese fremden Energien, von denen ich mich abgrenzen muss.“

Denn im Endeffekt bringt dich dieses Verhalten nur von dir selbst weg. Du machst dein Herz zu. Sobald du Glaubenssätze, Programmierungen oder Überzeugungen hast, die dir sagen, dass du dich vor den Energien von anderen Menschen schützen musst, desto mehr kommt die Angst. Und Angst ist das Gegenteil von Liebe.

Als ich verstanden habe, dass diese Rituale mit Fremdenergien mich noch weiter in die Angst gestoßen und mich fühlen haben lassen, dass ich mich noch mehr entfremde, war mir klar, dass es eine andere Möglichkeiten geben muss, wie ich mit meiner Sensibilität umgehen kann. Vor so ein paar Jahren dachte ich, ich müsste mehr Distanz zu meiner Familie haben, weil ich das nicht ertrage und ich so sensibel bin. Doch an dieser Stelle: stopp!

Frage dich selbst, welche Geschichten du dir selbst über deine Sensibilität und HSP erzählst, die dich daran hindern, am normalen Leben teilzuhaben. Die dich entfremden von deinem Leben, die deine sozialen Beziehungen runterfahren. Wes sind ausschließlich Geschichten, die wir uns erzählen.

Das Leben strebt immer nach dem Ausgleich, nach der Balance. In manchen Einzelfällen mag es wirklich wichtig sein, dass wir Verbindungen komplett kappen. Damit meine ich: narzisstische, toxische Beziehungen. Aber nur weil du sensibel und feinfühlig bist und andere dies nicht sind, solltest du auf gar keinen Fall in die Abgrenzung gehen und  vollkommen dicht machen. Anstatt zu sagen „Ich ertrage das nicht“, lerne damit umzugehen und deine Sensibilität trotzdem als Supertool zu nutzen. Erst dann, wenn wir anfangen zu verstehen, dass alle Menschen unterschiedlich sind und diese Sensibilität der natürliche Seins-Zustand jedermanns ist, dann können wir den anderen so lassen, wie er ist. Dann brauchen wir andere nicht zu bewerten.

Was mir am meisten geholfen hat, ist einfach nicht mehr darüber zu werten, ob ich sensibel bin und die andere Person nicht. Wenn man sich für Persönlichkeitsentwicklung und Spiritualität interessiert, fängt man an, den anderen zu "schubladisieren". Man zieht Grenzen. Aber eigentlich sind wir alle miteinander verbunden.

In dem Moment, als ich damit aufgehört habe, mir diese Geschichten zu erzählen, und wusste, ich bin stark genug, mit diesen Energien umzugehen, haben sich ganz andere Beziehungsgefüge in meinem Leben entwickelt. Heutzutage gibt es in der Beziehung zu meiner Familie kein Problem mehr. Denn sobald du den Gedanken, dass andere dich nicht verstehen, weil du sensibel und feinfühlig bist, niederlegst, bekommst du eine gewisse Stärke. Die Stärke, um mit deiner Sensibilität umzugehen

Mache deine Sensibilität zur Stärke

Der erste Schritt ist, deine Sensibilität in deine Stärke umzuwandeln. Solange deine Glaubenssätze und Programmierungen dir noch sagen, dass du zu schlecht, zu feinfühlig und zu sensibel bist, wirst du schlechte Situationen anziehen, die dich herausfordern, in denen du merkst „Oh Gott ich zerbreche daran“. Komm da raus! Wir sind so unendlich stark.

Ich habe einfach energetisch verstanden, dass es sinnlos ist, eine Mauer zu errichten. Stell dir das so vor: Wann immer du in der Nähe von negativen Menschen bist, fließt diese Energie einmal durch dich hindurch. Die Energie kommt in dein energetisches System, kann aber auch wieder herausgehen. Immer wenn du sagst, du brauchst Schutz, dann befindest du dich in Angst und du wirst immer mehr davon anziehen. Du hast diese Superpower, mit der du diese Energie einfach durch dich hindurchfließen lassen kannst. Irgendwann wirst du immun dagegen und du befindest dich nicht mehr im Widerstand.

Viele Menschen sind in diesem Widerstand, weil sie sagen "Ich möchte diese Person nicht mehr, ich möchte jene Person nicht mehr". Sie ziehen genau diese Person automatisch immer wieder an. Und da ist einfach mein Erfolgstipp an dich, dass du deine Sensibilität/HSP nutzt, um zu merken, dass die Energie nicht stimmig ist. Dass du den anderen so lassen kannst, wie er ist, denn du kannst deine Entscheidung selbst treffen. Du kannst zu guter Letzt den Raum verlassen, du bist stark genug, dem anderen zu zeigen, wo deine Grenzen liegen.

Denn in dem Moment, wo du dich wieder abschirmst, machst du dich klein. Und in dem Moment, wo du dich wieder klein machst, bist du abermals in der Ohnmacht. Stelle dir hingegen vor, wie diese Energie einfach durch dich hindurchfließt.

 

Der zweite Schritt, um dir deine HSP zur Stärke zu nehmen, ist dein Beruf.  Finde einen Beruf, etwas Ehrenamtliches, etwas Nebenberufliches, etwas an der Seite, wo du deine Sensibilität einsetzen kannst. Denn noch mal: in unserer Gesellschaft ist es noch nicht normal, dass jeder sensibel oder feinfühlig ist. Irgendwann wird vielleicht dieser Zeitpunkt kommen. Denn jährlich werden wir mehr Menschen, die verstehen, dass Sensibilität etwas Gutes ist.

In dem Moment, wo du sagst, dass du mit deiner Sensibilität in die Welt hinaus gehst und deine Eigenschaft nutzt, um andere Menschen zu inspirieren, um ein Vorbild zu sein, erlaubst du anderen Menschen auch feinfühlig zu sein.

Ich habe mich gerade im Bereich Beziehungen selbst für meine HSP immer fertig gemacht. Ich dachte, dass, wenn ich meine Verletzlichkeit zugebe, ich eins drauf bekomme, dass die anderen meine Schwachstelle kennen und mich deshalb ausnutzen. Das war der Glaubenssatz, den ich in einem verletzlichen Moment hatte. Ich habe alles immer negativ für mich selbst ausgelegt. Vielleicht war das bei dir auch so.

Aber in dem Moment, wo du deine Sensibilität wirklich nutzt, kannst du in deine volle Größe kommen. Nicht nur im Beziehungsgefüge, sondern viel mehr als Berufung, wo du Menschen Mehrwert geben kannst. Wo Menschen nur darauf warten, dass du ihnen zeigst, wie das mit HSP geht. Wo Menschen sich berührt fühlen, weil du verletzlich und feinfühlig bist. In diesem Moment kannst du in deine volle Größe kommen. Und dafür wirst du auch einen riesigen Rückfluss erhalten.

 

Mein Tipp an dich: erwarte diese Momente der Sensibilität erst einmal nicht in deinem näheren Umfeld. Die meisten Menschen können damit noch nicht umgehen, und das ist auch okay. Suche dir zuerst Menschen, die gespannt auf das warten, was du zu geben hast. Und da wird irgendwann so viel Rückfluss kommen, dass du so gestärkt bist, dass du diese Energie dann wiederum in deinem Umfeld anwenden kannst. Du wirst dich so gestärkt fühlen, weil du erkennst, dass du mit deiner Sensibilität und Feinfühligkeit anderen Menschen helfen kannst. Aber was meine ich damit?

Sensibilität und HSP bedeutet, wenn du beispielsweise einen guten Draht zu Tieren hast. Das, was du jetzt noch als völlig anders, als schlecht, als Humbug wertest, als deine größte Schwäche siehst, ist deine allergrößte Stärke. Wenn du dich dafür entscheidest, das nötige Commitment besitzt und dich traust, damit rauszugehen, damit Geld zu verdienen, der Stimme zu folgen. In diesem Moment merkst du einfach, dass du hier richtig bist. Diesen inneren Impulsen zu trauen, hat sehr viel mit Selbstliebe zu tun, denn Sensibilität ist wirklich nichts anderes. HSP ist ein hoher Grad an "Spürigkeit", an Wahrnehmung. Egal, welcher Sinneskanal ist - der eine kann hell sehen, der andere hell fühlen. Das bedeutet einfach, dass du mit deiner Umwelt verbunden bist und mit dem, was in dieser abläuft.

Um andere zu ermächtigen, dasselbe zu tun, musst du einfach den ersten Schritt machen und dich mit deiner Sensibilität in die Sichtbarkeit trauen. Suche dir ein Umfeld, welches dich unterstützt. Und das nicht nur im familiären Kontext, wo niemand was mit HSP am Hut hat. Traue dich, dich anderen Menschen zu öffnen. Das wird dich so viel in deinem Prozess weiter bringen.

 

Oder vielleicht Empathie. Mittlerweile könnte ich mich darüber kaputt lachen, wenn in der Bewerbung steht: "Einfühlungsvermögen". Das ist oberflächlich. Manche Menschen lernen Körpersprache - aber es gehört so viel mehr dazu, als das, was wir sehen. Die Frage ist, was für eine Energie dahintersteckt. Und wenn wir diesen Gesamtkontext verstehen, dann ist das ein Geschenk, weil wir lernen, die Dinge viel präziser einzuschätzen und das auch nutzen können.

Was wäre das für eine riesengroße Erleichterung für dich, wenn du wüsstest, dass deine Sensibilität an irgendeiner Stelle wirklich gebraucht wird. Egal, ob du Coach wirst, in den Bereich des Personalwesens gehst. Ich denke, im Recruiting werden viel Leute gebraucht, die sich zu ihrer HSP erkennen. Aber wenn du natürlich im falschen Umfeld bist, dann wird dich das unglücklich machen, weil du deine Sensibilität nicht ausleben kannst. Suche dir also einen Lebensbereich, wo du deine HSP und Feinfühligkeit uneingeschränkt genießen kannst. Denn es gibt nichts Sinnerfüllenderes, als wenn du dies nebenberuflich oder ehrenamtlich machen kannst - selbst in einer hauptberuflichen Tätigkeit. Aber fang an!

Denkst du nicht manchmal, dass das Universum dir diesen Bonus, so feinfühlig zu sein, gegeben hat? Andere können das nicht spüren. Sensibilität ist so wichtig, um im Einklang mit unserer Umwelt zu sein und um das Leben zu erschaffen, das wir uns aus tiefstem Herzen wünschen. Und dazu brauchst du deine Sensibilität. Die Frage ist nur, wie du damit umgehen wirst.

Wenn du dir heute noch Geschichten erzählst, wie schlimm deine HSP ist und dass du eine lebenslange Therapie deswegen brauchst, dann wird es dich fertig machen.  Ich hatte immer das Gefühl, dass mein Leben so bleiben wird und dass ich mich von allen abkapseln muss. Das wurde immer extremer. Mittlerweile habe ich verstanden, dass man in dem Moment, in dem man sich diesem Thema öffnet, und dies als normal betrachtet, auf einmal die anderen Menschen verrückt sind. Im Sinne davon, dass sie sich und ihre eigene Wahrnehmung betäuben. Die Menschen, die nicht sensibel sind, versuchen alles Mögliche, um sich abzulenken.

Zum Thema Sensibilität gehört, dass du lernst, die Stille zu ertragen, um wahrzunehmen, was eigentlich in deiner inneren Welt passiert. Es geht bei HSP nicht nur darum, alles im Außen wahrzunehmen. Es geht um deine eigene Wahrnehmung, um das, was du wirklich fühlst. Sensibilität bedeutet, dass du authentisch bist, weil du deinen Körper nicht belügen kannst. Das bedeutet, dass dein Körper dir sagt, wenn irgendwas nicht stimmt - eine Art Vorwarnung oder Bauchgefühl. Und wenn du authentisch bist, dann lebst du danach, kommunizierst das und dir ist egal, was andere sagen. Das bringt dich immer mehr zu deinem Herzensweg.

Aber wenn du das Gefühl hast, dass du das, was da in dir ist, nicht ausleben kannst, wird es dich einsam und unglücklich machen. In meinen Augen ist es unsere Aufgabe, das, was wir mitbringen, als Superpower zu handhaben. Gerade Sensibilität wird in unsere Gesellschaft immer mehr gebraucht, weil unsere Welt sonst immer mehr auseinanderfallen wird.

Dazu braucht es natürlich eine große Menge an Mut. Deshalb ist es so wichtig, dass du deine Ressourcen stärkst und dass du Menschen hast, die dich unterstützen und verstehen. Es ist wichtig, dass du davon wegkommst, dass du dein Leben in diesem unperfekten Umfeld verbringst. Habe den Mut, dein Herz gegenüber anderen Menschen zu öffnen, die ähnlich sind wie du.

Meiner Erfahrung nach ist das Thema Sensibilität und HSP für dich so aktuell, weil es da einen Teil von dir gibt, der endlich zum Ausdruck gebracht werden möchte. Sensibilität ist unser natürlicher Zustand.

 

“In unserer Gesellschaft läuft etwas falsch, weil die sensiblen und feinfühligen in die Therapie müssen, während die Psychopathen sich auf der Weltbühne austoben dürfen.“

Und genau das ist das Verrückte an unserer Gesellschaft. Wenn du verstanden hast, dass deine Sensibilität eine Stärke ist, dann ist das Universum auf deiner Seite und unterstützt dich. Du wirst aus diesem Leidensmuster herausfinden. Du wirst eine Lösung dafür geboten bekommen, wenn du dich gerade auf einer Party befindest und mit HSP zu kämpfen hast - genau dann, wenn du dich unwohl fühlst. In dem Moment, in dem du dich entscheidest, dass deine Sensibilität ein Geschenk ist, werden die Antworten und Lösungen zu dir kommen.

 

 

 

 

 

in meinem podcast findest du alles, was sensible menschen bewegt! Also hör unbedingt rein:

Meinen  Podcast kannst du auch über Spotify oder iTunes anhören und abonnieren. Klicke einfach hier:

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0